André Gutzwiller

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Fine Art Photography - André Gutzwiller
Ariadne 2018
Bei der Corso Ausfahrt machten wir Halt auf dem Pfannenstiel. Das ist ein beliebtes Ausflugsziel mit einem grossen Parkplatz. Die Pause nutzte ich für eine Fotosession. Auf einem roten Triumph TR6 fand ich diesen einen Lichtreflex der sich durch die Bewegung wie ein roter Faden durch das Bild zieht. Daher der Name Ariadne. Ariadne soll in der griechischen Mythologie mit einem Faden den Ausgang aus dem Labyrinth gefunden haben, in dem sie gefangen war.

C-Print 120 x 80 mm, Edition 3 Stk. und 1 Stk. E.A.
Fine Art Photography - André Gutzwiller
Seidenschal 2018
In diesem Werk ist die Massstäblichkeit wichtig. Für mich ist es ein wehender, pinker Seidenschal einer Person, die direkt vor der Kamera vorbei geht. Wenn man genauer hinschaut entdeckt man im Hintergrund Menschen die sich in die Selbe Richtung bewegen. Im richtigen Massstab betrachtet handelt es sich bei der Pinken Bildfläche um den Münsterhof bei der Fraumünster Kirche in Zürich. Für einen Event wurde er, in seiner ganzen Ausdehnung, mit einem Teppich in dieser aussergewöhnlichen Farbe ausgelegt. Das Werk mit dem Titel Eiszapfen entstand in derselben Umgebung.

C-Print 180 x 120 mm, Edition 3 Stk. und 1 Stk. E.A.
Fine Art Photography - André Gutzwiller
Violetter Fluss 2017
Dieser Jaguar C-Type stand an einem der wenigen Schattenplätze auf dem Flughafengelände. Die Carrosserie dieses Autos sieht aus wie ein aufgeblasener Ballon, insgesamt recht hübsch gestaltet wirkte das Auto recht anziehend auf mich, auch wenn es nicht gerade im besten Licht stand. Durch die wilde Kamerabewegung addieren sich die wenigen Lichtreflexe zu einer mondbeschienenen Landschaft, durch die ein violetter Fluss fliesst. Das Viollet stammt von einem Besucher der während der Belichtung zwischen mir und dem Auto vorbeiging.

C-Print 80 x 53 mm, Edition 3 Stk. und 1 Stk. E.A.

 


Farbnarben

Mische ich Farben neu zusammen, entstehen Farbnarben. Damit schaffe ich neue Eindrücke für den ganzen Wahrnehmungsapparat.

Treffen unterschiedliche Farben aufeinander, entstehen an den Berührungsflächen Farbnarben. Farben unterstützen mich innerhalb der gewohnten Muster, in der Kommunikation und bei der Orientierung. In meinen Werken mische ich die Farben neu zusammen, um für meinen ganzen Wahrnehmungsapparat neue Eindrücke zu schaffen.

Das Betrachten von Farbnarben stelle ich dem Heilungsprozess einer Wunde mittels Narbenbildung gleich. Ist der Prozess abgeschlossen, kann ich mich neu orientieren und mir durch Farben auf ganz neue Weise Bilder kombinieren.

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